Chinese Boxing

 

 

Ein kleines Vorwort von mir: Chinese Boxen und die nachfolgende Beschreibung klingt an manchen stellen bestimmt sehr theoretisch und abgehoben. Ein Training ist für jeden Möglich und kann durch Lehren durch Bilder erlernt werden. Dennoch ist ein Maß an Geduld und auch Mut gefordert. Grade der Mut sich von alt bekannten Wegen zu verabschieden und einfach mal anders zu trainieren. Selbst Einstein sagte schon: Wenn man immer das slebe tut und ein anderes Ergebnis erhofft, das ist verückt.

 

Mein Tip: Einfach mal drauf einlassen und schauen in welcher Form man etwas für sich mitnehmen kann. 

 

 

Was ist Chinesisches Boxen?

 

 

Leider ist die Übersetzung etwas Irreführend, da mit Boxen direkt die Sport Art Boxen verbunden wird.

Jeder der Chinese Boxen liest, denkt sofort an den Ringsport. Im wesentlichen Boxen handelt es sich um den reinen Faustkampf, im Chinese Boxen oder auch "Chung-Kuo Chuan" (Chinesische Faust) gibt es keine Einschränkungen.

 

Es ist ein Mittel um bedrohliche Situationen zu überwinden. Der gesamte Körper dient hierbei als Waffe und ist nicht, wie z.B. das Capoeria als ein Spiel oder Tanz gedacht. Es gibt keine Regeln oder Verbote.

 

Natürlich könnte ein Schüler des Chinese Boxen an einem Ring oder Mattensportart teilnehmen und Tuniere bestreiten, jedoch würde er kein echtes und unverändertes chinese Boxen einsetzen, da dieses nicht dem Ehrenkodex entsprechen würde. 

 

Solange es nicht um Leben und Tot geht, würde es nicht eingesetzt werden, daher ist "Chung-Kuo-Chuan" auch besser übersetzbar mit "chinesische tödliche Kampfmethode".

 

Man darf nun nicht den Eindruck gewinnen, das es bei dieser Kampfkunst nur um das töten ginge. Es geht bei dieser Art des Denkens, um die Methode, die Philosophie und die Reihe von Prinzipien, die beherscht werden. Um weiterführend Chinese Boxing zu vertehen muss man die Theorie dahinter verstehen.

 

In erster Linie ist Chinese Boxen das Studium von Energie und die Wissenschaft der Nutzung und der Kontrolle der Energie. Die eigene Kraft oder die einwirkende Kraft soll gesteuert werden, ohne das die reine physische Größe oder Stärke dazu in Abhängigkeit steht.

In Kurzform: Egal wie Dick der Bizeps ist, die Kraft wird mit Technik umgeleitet oder anders genutzt.

 

 Der Schlüssel zu diesem Ziel ist die Beherrschung der eigenen Energie und die Manipulation des Gegners. Aus diesem Grund wird das chinesische Boxen auch als "Energieboxen" bezeichnet.

 

Durch diese Art des vorgehens, ist die physische Kraft nicht entscheidend für die Wirksamkeit der Techniken oder des Energieflusses. Je länger man traniert, destso mehr kann die eigene Energie optimaler und zielgerichteter gesteuert werden. 

 
Der Kern des Chinese Boxen ist zwar das Erlernen der Fähigkeiten seine Energie zielgerichtet zusteuern, es besteht aber genauso auch aus der "äußeren" Form. Es geht im Chinese Boxen um die Verknüpfung und Unterscheidung dieser Formen und Wege.

 

Der verstorbene Christopher G. Casey (auch bekannt als Sifu Kai Sai), glaubte, dass das gesamte chinesische Boxen auf der Grundlage von zehn grundlegenden Prinzipien beruht. Dieses Wissen konnte er sich aneignen, da er von vielen verschiedenen Großmeistern das für Ihn wichtige extrahiert hat. Das besondere ist, das dieser Extrakt zum ersten Mal in Theirien gegossenb wurde, die universell anwendbar sind und von vielen nur intuitiv genutzt wurde.

 

Die 10 Prinzipien nach Sifu Kai Sai

 

1. Verwurzelung: Absinken und Entspannung der Körpermasse, um die Stabilität zu erhöhen.

 

2. Nachgeben: Niemals Gegenkraft anwenden

 

3. Festhalten: Mit Druck nach vorne die Lücke zwischen Gegner und einem selbst schließen um den Gegener mit dem Kontakt zu kontrollieren. Das Halten beschleunigt den Zeitpunkt des Treffens.

 

4. Zentriertheit: Das eigene Gleichgewicht und das Gleichgewicht des Gegners beherschen.

 

5. Sechs-Neun-Theorie: Die Theorie der Veränderung, inspiriert von der I Ging. Ein Kampf, der nach der Sechs-Neun-Theorie geführt wird, behält die Fähigkeit, jederzeit im Kampf Energie und Taktik zu ändern. Er überanstrengt sich nie und verpflichtet sich zu einem Überreaktion. 

 

6. Einheitliche Theorie: Die Entwicklung von maximaler Kraft und Geschwindigkeit, durch das Training aller Teile des Körpers, um gemeinsam zu arbeiten, und durch das Lernen, die inneren Ressourcen des Körpers voll zu nutzen und sämtliche Energien zu nutzen (Heute weiß man das dieses auch durch Fazien Training möglcih ist und die Fazien einen Großteil des Energieflusses steuern)

 

7. Projektion: Energie innerhalb des Körpers ("Chi") wird in eine Kraft umgewandelt, die auf einen Punkt außerhalb des Körpers gerichtet ist.

 

8. Linie und Winkel: Das Studium der Winkel des Körpers und der Angriffslinien. Mit einer kleinsten Veränderung von Linie und Winkel können Angriffe mit subtilen Bewegungen, manchmal von weniger als einem Znetimeter, abgewehrt werden. Man steigert die Effektivität der Bewegung durch die Vermeidung von unnötigen Bewegungen. Es wird eine Frontale Konfrontation vermieden und an einem schwachen Pubnkt angegriffen

 

9. Body State: Ein spezielles Training der Muskeln, die Energie frei fließen lässt und effektive einsetzt. Dazu wird der gesamte Körper in Schwingung versetzt und nicht partiell angespannt.

 

10. Mind-Hit: Der Kampf wir dim Kopf geführt und man stört den Fokus des Gegners.

 

 Chinesisches Boxen ist kein bestimmter Stil oder eine Kampfkunst, sondern ein Prinzip oder Kategorie des Kampfes, der Kunst und des Lebensweges. Eine Kunst der Energiebeherschung. 

 

Die Prinzipien der Energiebeherschung sind universell anwendbar und nicht nur auf Kampfkünste aller Nationen anwendbar, sondern auch auch Bewegungen aller Art. Chinesisches Boxen ist eine Teilmenge des Energie-Boxens. 

 

  Die Frage, welche Kampfkunststile das Energieboxen ausmachen, ist eine sehr defiziele, da ein bestimmeter Stil durch die Interpretation des Ausführenden sehr unterschiedlcih sein kann. In der Theorie kann jeder Stil in Übereinstimmung mit den Prinzipien präsentiert werden, dennoch sind einige besser geeignet als andere.

 

Drei der klassischen internen chinesischen Kampfkünste, Tai Chi Chuan, Pa-Kua Chang und Hsing-I Chuan. Leider sind einige Instructoren dieser Künste nicht gut in den Prinzipien, sodass das allseits bekannte Tai Chi Chuan durch "Krankenkassen" Tai Chi in Verruf einer "echten" Kampfkunst gekommen ist. Dabei steht der gesundheitliche Aspekt und Effektive völlig außer Frage, da die fleißenden Bewegungen und die Form des Trainings einen großen Benefit bringen.

 

 

 

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